Marzahn-Hellersdorf

Gärten der Welt und jüngster Bezirk

Marzahn, das erste Neubaugebiet in Ost-Berlin, ist völlig zu Unrecht als Trabantenstadt verrufen. Erstmals um 1300 urkundlich erwähnt, stand hier seit 1815 eine Bockwindmühle, die seit ihrer Rekonstruktion 1994 das Wahrzeichen des alten märkischen Angerdorfkerns ist.

Gegen Ende der 1970er Jahre wurden bei den Vorarbeiten für die neue Hochhaussiedlung Reste von slawischen und germanischen Siedlungen entdeckt. Hellersdorf dagegen ist der jüngste Bezirk Berlins. Er wurde 1986 als Großwohnsiedlung speziell für Familien mit Kindern gegründet; noch heute sind die locker angeordneten Viergeschosser von viel Grün umgeben.

In den alten märkischen Ortsteilen Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf entwickelten sich in den letzten 20 Jahren Einfamilienhausgebiete, die reizvoll mit den modernisierten und zum Teil höhenreduzierten Plattenbauten kontrastieren.

In Marzahn-Hellersdorf existieren viele Sportvereine sowie Wanderrouten, so dass sportlichen Freizeitaktivitäten kaum Grenzen gesetzt sind. Die neueste Attraktion des Bezirks sind die Gärten der Welt, in denen 2017 die Internationale Gartenausstellung stattfand. Daneben lohnen Schloss Biesdorf und diverse Museen einen Besuch.

Aber auch das Nachtleben kommt nicht zu kurz: Rund um die Märkische Allee, den Blumberger Damm und die Rhinstraße finden sich viele Gelegenheiten für einen gemütlichen Abend mit guten Freunden und ebensolchen Drinks.

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