Im Norden geht die Sonne auf: Sattes Grün trifft auf Märkisches Viertel

Auch wenn in Reinickendorf schon Füchse gesichtet wurden, leitet sich der Name wohl eher von »Reinhard«, dem Gründer der Ursiedlung ab. Nichtsdestotrotz heißt ein erfolgreicher Handballverein »Füchse«, ist das Fabeltier »Reineke Fuchs« Teil des Wappens und bieten ausgedehnte Grünflächen unzähligen Tierarten Unterschlupf.

In vielen Teilen Reinickendorfs findet man auch heute noch den dörflichen Ursprung mit Anger und Dorfkirchen, dabei begann die Industrialisierung des Ortes bereits Ausgang des 19. Jahrhunderts. Trotzdem überwiegen Gewässer und Wälder – und der Charakter des Bezirks ist nach wie vor die »grüne Lunge«.

Von malerischen Seen bis zu modernen Siedlungen bleiben keine Wünsche offen. Neben Einfamilienhaus- und Villensiedlungen findet sich hier auch die »Weiße Stadt«, die zu den Siedlungen der Berliner Moderne und seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Im Kontrast dazu steht die 1963 bis 1974 erbaute Großsiedlung »Märkisches Viertel«, die mehr als 30.000 Menschen Platz bietet.

Osloer Straße, Nauener Platz, Residenzstraße oder Kurt-Schumacher-Platz sind Orte einer vielfältigen und lebendigen Bar- und Kneipenszene.

Bekanntestes Bauwerk des Bezirks ist der Flughafen Berlin-Tegel, der 1948 mit der Planierung einer Start- und Landebahn für die »Luftbrücke« während der Berlin-Blockade seinen Ursprung nahm.

Wenn der neue Großflughafen BER im Süden an den Start geht, wird das Flughafenareal zu einem gefragten Standort für Bildung, Wohnen und Gewerbe werden.